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22.09.2008 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Revolution von oben

Premier Berlusconi und Minister Brunetta wollen Italien »modernisieren«. Gewerkschaften laufen Sturm gegen geplante Reform im öffentlichen Dienst

Micaela Taroni, Rom
In den Umfragen ist er der bei weitem populärste Minister im Kabinett von Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. Mit seinem Versprechen, die »Nichtstuer« im öffentlichen Dienst zu entlassen und das bürokratische System zu vereinfachen, hat Renato Brunetta die Sympathien der Italiener aller politischen Lager gewonnen, ist aber zum Schreckgespenst der Gewerkschaften geworden.

Brunetta kündigt nichts geringeres als eine Revolution in Italien an, er will den öffentlichen Dienst des Landes völlig umkrempeln. Vergangene Woche stellte der Minister die Grundlinien seiner Reform vor, mit der die staatliche Verwaltung zutiefst modernisiert werden soll. Erstmals in der Geschichte der italienischen Republik will er Kriterien der Effizienz und der Transparenz in den Behörden einführen. »Die Aufgabe ist nicht einfach, doch ich bin zuversichtlich, die Zeit für diese kulturelle Wende ist reif«, versichert der 58jährige Venezianer gegenüber den Medien.

»In den letzten 15 ...



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