Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
15.09.2008 / Politisches Buch / Seite 15

Kapitalbedarf

Stephan Kaufmann zeigt in einem neuen Buch: Bei der Furcht im Westen vor »Staatsfonds« der Schwellenländer geht es um Machtkonkurrenz

Mario Candeias
Die Finanzkrise, die mit dem Platzen der Immobilienblase in den USA begann, nimmt kein Ende. In Folge von Abschreibungen in Milliardenhöhe sehen sich zahlreiche Banken gezwungen, frisches Kapital aufzunehmen, um ihre Liquidität zu sichern und Eigenkapitalvorschriften einzuhalten. Da Investoren knapp sind, greift man auf die sogenannten Staatsfonds der arabischen und asiatischen Schwellenländer zurück. Die US-Großbank Merrill Lynch sammelte mehr als sechs Milliarden US-Dollar vor allem von Singapurs Staatsfonds Temasek Holdings ein, die Citigroup erhält 7,5 Milliarden Dollar aus Abu Dhabi. Auch die Schweizer UBS, eines der weltgrößten Finanzinstitute, hat neue Anteilseigner: Zehn Milliarden US-Dollar gab es von Singapore Investment Corporation, nicht zu vergessen Morgan Stanleys fünf Milliarden Dollar vom Staatsfonds China Investment Corporation.

Auslandskapital

Ohne das Geld der aufstrebenden Staaten und ihrer Staatsfonds ist die Krise für die Banken ...

Artikel-Länge: 3994 Zeichen

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