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22.08.2008 / Inland / Seite 2

»Die Streichung ist ein einziger Treppenwitz«

Fördermaßnahmen für Langzeitarbeitslose eingestellt. Vor allem Bildungsangebote betroffen. Ein Gespräch mit Stefan Sell

Ralf Wurzbacher
Der Sozialwissenschaftler und Arbeitsmarktexperte Stefan Sell ist Leiter des Instituts für Bildungs- und Sozialmanagement (ibus) an der Fachhochschule Koblenz, Standort Remagen

Per Dienstanweisung vom April hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) spezielle, aus Bundesmitteln finanzierte, Förderinstrumente für Langzeitarbeitslose eingestellt. Welche Maßnahmen fallen unter den Tisch?

Dabei handelt es sich um die »weiteren Leistungen«, die sehr flexibel auf Langzeitarbeitslose mit gleich mehreren Vermittlungshemmnissen zugeschnitten waren. Dazu zählen beispielsweise Bildungsangebote für Schulabbrecher, die einen nachträglichen Abschluß in Verbindung mit einer praktischen Tätigkeit ermöglichten, Teilzeitausbildungen für junge alleinerziehende Mütter oder auch Deutschkurse für Migranten.

In welchem Umfang wurde gefördert und mit welchen Erfolgsaussichten?

Seit Inkrafttreten von Hartz IV wurde dieses Instrument mit jedem Jahr stärker in Anspruch genommen, v...



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