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16.08.2008 / Ausland / Seite 6

Ein neues Kapitel der Beziehungen

Syrien und Libanon tauschen Botschafter aus und wollen ihre gemeinsame Grenze festlegen

Karin Leukefeld
Hassan Nasrallah, der Führer der libanesischen Hisbollah, hat Israel vorgeworfen, die Ermordung der Führungsspitze seiner Organisation zu planen. Nasrallah sprach in Al-Manar, dem Fernsehsender der Hisbollah, am zweiten Jahrestag des Kriegsendes mit Israel am 14. August 2006. »Ihr schüchtert uns nicht ein«, erklärte Nasrallah. Am 15. August war eine durch die Vereinten Nationen vermittelte Waffenruhe in Kraft getreten. Mehr als 1200 Libanesen waren damals getötet worden, ein Drittel von ihnen Kinder. Israel hatte 160 Tote zu beklagen, zumeist Soldaten. Positiv äußerte sich Nasrallah über den Besuch des libanesischen Präsidenten Michel Sleiman bei seinem syrischen Amtskollegen Baschar Al-Assad in Damaskus. In den Beziehungen zwischen Libanon und Syrien sei »ein neues Kapitel« aufgeschlagen worden. Seit der Unabhängigkeit beider Staaten von der französischen Kolonialherrschaft, Liba...

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