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15.08.2008 / Ausland / Seite 7

Tsvangirai ausgebremst

Südafrikanischer Gipfel zur Simbabwe-Krise

Gerd Schumann
Die Simbabwe-Krise hält an. Daran wird sich auch auf dem Gipfel der südafrikanischen Gemeinschaft (SADC) in Johannesburg nichts ändern. Und doch ist bei den Gesprächen zwischen Regierung und Oppostion zu Wochenbeginn in Harare einiges in Bewegung geraten. Deren Moderator, Südafrikas Präsident Thabo Mbeki, reiste noch am Mittwoch nach Luanda zum Sitz der derzeitigen SADC-Präsidentschaft und beriet sich dort mit Angolas Präsidenten José Eduardo dos Santos. Noch sei »alles offen«, so Mbekis Bewertung; die Verhandlungen über die Bildung einer simbabwischen »Einheitsregierung« würden weitergehen. Dem stimmte Robert Mugabe zu. Simbabwes 84jähriger Präsident: »Gespräche können nicht scheitern, solange wir noch Zungen haben.«

Tatsache bleibt trotzdem, daß Oppositionsführer Morgan Tsvangirai, Chef der »Bewegung für einen demokratischen Wechsel« (MDC), das Konferenzhotel in Harare am Dienstag abend »vorzeitig und offensichtlich wütend-irritiert« (Deutsche Welle) ve...

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