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08.08.2008 / Inland / Seite 2

»Bundesweit fehlen rund 25000 Lehrer«

Zum neuen Schuljahr rechnet die GEW mit einer weiteren Verschlechterung der Personalsituation. Ein Gespräch mit Ilse Schaad

Ralf Wurzbacher
Ilse Schaad ist Leiterin des Bereichs Angestellten- und Beamtenpolitik im Hauptvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

Der Philologenverband, also die Standesvertretung der Gymnasiallehrer, hat zum Schuljahresbeginn Alarm geschlagen: Bundesweit fehlten 20000 Lehrkräfte und es könne noch schlimmer kommen. Sehen Sie das genauso?

Die Situation dürfte noch angespannter sein, wobei sich dies zu einem so frühen Zeitpunkt nicht seriös belegen läßt. Der Philologenverband rückt mit besagter Erklärung Jahr für Jahr zum Schulstart heraus und schafft es auch immer in die Schlagzeilen. Jetzt schon mit einer Zahl zu hantieren, nachdem in gerade einmal zwei Bundesländern die Ferien zu Ende sind, halte ich für ziemlich gewagt.

Wann haben Sie Zahlen zur Hand?

Wir werden wie in jedem Jahr seit 2000 im Spätherbst eine Studie zum Lehrerarbeitsmarkt veröffentlichen. Darin errechnet die Forschungsgruppe, die früher vom Bildungsforscher Klaus Klemm geleite...

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