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08.08.2008 / Inland / Seite 5

Vier wollen nach oben

Ein Bündnis aus SPD, Grünen, Freien Wählern und FDP könnte die CSU-Herrschaft in Bayern beenden. Mit der Linken will keiner so recht im Freistaat

Claudia Wangerin
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wird in Bayern ein Landtagswahlkampf mit ungewissem Ausgang geführt. Seit Monaten sind CSU-Ministerpräsident Günther Beckstein und Parteichef Erwin Huber um die Rettung ihrer absoluten Mehrheit bemüht. Alles, was sie tun und sagen, hinterläßt den Beigeschmack von »stets bemüht« – eine Floskel, die im Arbeitszeugnis tödlich ist. Dabei geht es für Beckstein bei dem Urnengang in sieben Wochen um nichts geringeres als den »Verlust der Sonderstellung des Freistaats«: »Andernfalls sind wir ein Land wie Niedersachsen oder Hessen. ... Es schüttelt mich wirklich beim Gedanken an eine Koalition«, so der Minister­präsident am Donnerstag in der Main Post.

In den Umfragen der beiden vergangenen Monate kam die CSU auf 48 bis 50 Prozent – aber die einzigen Umfragen, die einen prognostischen Wert haben, sind sowieso die Befragungen am Wahltag selbst, wie unlängst der Leiter des Meinungsforschungsinstituts GMS erklärte. Der Geschäftsführer v...

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