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02.08.2008 / Inland / Seite 5

Neonaziparteien fehlen »nationale Politiker«

Brandenburg: NPD und DVU haben zuwenig Personal für Kommunalwahl. Erneut Anstieg rechter Gewalt

Carsten Hübner
Bei der brandenburgischen Kommunalwahl am 28. September werden NPD und DVU offensichtlich nur in elf der vierzehn Landkreise und in zwei der vier kreisfreien Städte antreten. Das geht aus einer Erklärung der NPD nach ihrer Landesvorstandssitzung in dieser Woche hervor. Darin heißt es, »die gemeinsame Absicht von NPD und DVU, dem Wähler auf Kreisebene überall im Land eine wählbare Alternative anzubieten«, habe sich »nicht ganz umsetzen« lassen. Noch Anfang Juli hatte die NPD öffentlich angekündigt, es gebe in Brandenburg keine Gebiete, »in denen kein nationaler Politiker antreten wird«. Die Kandidaturen zu den Kreistagen seien »obligatorisch«.

Experten gehen davon aus, daß die Personaldecke beider Parteien zu dünn sei, um flächendeckend Bewerber aufzubieten. Dies gelte besonders für die DVU. Die Mitgliedschaft beider Parteien liegt derzeit bei jeweils etwa 250 Personen. Die Meldefrist für weitere Bewerbungen endet in drei Wochen.

Nach bisherigem Stand wird d...



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