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02.08.2008 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»In Bosnien hat kein Völkermord stattgefunden«

Gespräch mit Edward S. Herman. Über den Krieg in Jugoslawien, die Rolle des Westens, die Verteufelung der Serben und das Schweigen der Mainstreammedien

Cathrin Schütz
Edward S. Herman ist emeritierter Professor für Finanzwirtschaft an der Universität von Pennsylvania/USA. Zu seinen Arbeiten zählen u. a. »The Myth of the Liberal Media: An Edward Herman Reader« (Peter Lang, 1999).
Zur Frage der Medienberichterstattung über den Kosovo-Konflikt erschien 2000 bei Pluto Press das von ihm und Philip Hammond herausgegebene Buch »Degraded Capability: Media Coverage of the Kosovo War«. Das Standardwerk kritischer Medienanalyse »Manufacturing Consent: The Political Economy of the Mass Media« (Pantheon,1988; überarbeitete Neuauflage: Pantheon, 2002) verfaßten er und Noam Chomsky gemeinsam. Herman ist regelmäßiger Kolumnist des Z Magazine.

Seit Gründung der Srebrenica Research Group fungiert Professor Herman als deren Vorsitzender. Die bisher unveröffentlichten, 200 Seiten starken Ergebnisse ihrer Studie »Srebrenica and the Politics of War Crimes« sind in Auszügen auf der Webseite der Gruppe abzurufen. Weitere Mitglieder sind der US-...

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