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30.07.2008 / Inland / Seite 4

Von wegen Studentenberg

Zulauf zu Universitäten trotz geburtenstarker Jahrgänge viel geringer als prognostiziert. Ziele des Hochschulpaktes verfehlt

Ralf Wurzbacher
Jahrelang haben sogenannte Bildungsexperten den großen Ansturm auf Deutschlands Hochschulen herbeigeredet. Wenn erst einmal die geburtenstarken Jahrgänge in den Startlöchern stünden, dann ginge es steil nach oben mit der deutschen Studierendenquote, prophezeiten sie. In der Zwischenzeit führten mehrere Länder Studiengebühren ein, verhängten die Hochschulen fast flächendeckend Numeri clausi und wurde der Bachelor als Fulltime-Studiengang zur Regel. Die Quittung für all das servierte nun das Statistische Bundesamt: Gegenüber 2003 ist die Zahl der Studienanfänger im Jahr 2007 um fünf Prozent eingebrochen, teilte die Behörde zu Wochenbeginn mit. Dies, obwohl im Vorjahr 17 Prozent mehr Schulabgänger die Hoch- oder Fachhochschulreife erlangt haben als im Vergleichsjahr.

»Unsere Befürchtungen werden leider wieder einmal bestätigt«, kommentierte am Dienstag das bundesweite Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) das Zahlenwerk. »Wer angesichts dessen noch imme...

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