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30.07.2008 / Antifa / Seite 15

SPD riet zur Fahrt ins Grüne

Faschisten marschierten 1932 mit Schützenhilfe des sozialdemokratischen Polizeipräsidenten durch Arbeiterviertel in Altona. Die Bilanz: 18 Tote und 285 Verletzte

Birgit Gärtner
Am kommenden Freitag jährt sich zum 75. Mal der Tag der Hinrichtung der ersten Opfer der Nazijustiz. Bruno Tesch, August Lütgens, Walter Möller und Karl Wolff wurden im Hof des Amtsgerichts Altona exekutiert. Mit einer Gedenkveranstaltung erinnern der DGB, die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und andere Initiativen an die Antifaschisten.
Etwa 1 500 SA-Leute überfielen am 10. Juli 1932 im schleswig-holsteinischen Eckernförde eine Versammlung des SPD-nahen Landarbeiterverbandes, zwei Teilnehmer wurden dabei getötet. Eine Woche darauf, am 17. Juli 1932, folgte der »Altonaer Blutsonntag«. Altona gehörte zu Preußen, dem sozialdemokratisch regierten größten Bundesland der Weimarer Republik. Zwar war die NSDAP auch dort stärkste Kraft im Landtag, sie bildete aber nicht die Regierung. Das wollte die Nazipartei am 31. Juli 1932 bei den Reichstagswahlen ändern. Für den 17. Juli meldete sie einen »Werbemarsch« durch A...

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