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30.07.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

»Das war eine riesige Sauerei«

Streikniederlage 2003 war auch Folge fehlender Solidarität. Ein Gespräch mit Renato Thielecke

Daniel Behruzi
Renato Thielecke ist Vertrauens­körperleiter der IG Metall bei ­ArcelorMittal ­Eisenhüttenstadt

Vor etwas mehr als fünf Jahren hat der damalige IG-Metall-Chef Klaus Zwickel den Streik für die 35-Stunden-Woche in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie ohne Ergebnis abgebrochen. Auf welche Ursachen führen Sie diese bittere Niederlage im nachhinein zurück?

Zuallererst möchte ich bemerken, daß es nicht nur eine Niederlage war. Beim Stahl war die schnelle Durchsetzung der 35-Stunden-Woche ein großartiger Erfolg. Der große Unterschied war, daß wir in der Metall- und Elektroindustrie im Osten deutlich schwächer organisiert sind als in der Stahlbranche. Wäre das anders gewesen, hätte sich eine Organisation wie die IG Metall nicht getraut, den Streik so einfach abzubrechen. Dann hätte man wohl auch für eine stärkere Solidarität gesorgt – die war nämlich ziemlich begrenzt.
Der Streik selbst ist alles andere als optimal gelaufen. Das fing schon damit an, da...

Artikel-Länge: 4917 Zeichen

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