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03.07.2008 / Feuilleton / Seite 13

Einfach mal fragen

Literatur und Engagement (16 und Schluß): Für Linke gibt es unter den heutigen Schriftstellern viele potentielle Bündnispartner

Thomas Wagner
Hartnäckig hält sich das Gerücht, heutige Schriftsteller würden politisch harmlose Bücher produzieren und ihre Meinung öffentlich nicht äußern. Um Abhilfe zu schaffen, schlug die FAZ (29. April 2008) vor, man solle die Autoren buchstäblich aushungern. Statt sie durch Literaturpreise und Stipendien zu fördern, solle man sie schutzlos in das Haifischbecken des Buchmarktes werfen. Nur wer hungrig sei, könne unter Leidensdruck jene überragende Literatur schaffen, die noch dem Urteil späterer Generationen standzuhalten verspreche. Der Therapievorschlag entspringt einem menschenverachtenden Auslesedenken und antwortet auf eine grundfalsche Diagnose. Denn das politische Engagement der Literatur ist heute so breit und vielgestaltig wie schon lange nicht mehr.

Man muß nur genau hinsehen, statt den kurzlebigen Literaturmoden zu folgen, die von der bürgerlichen Presse im alljährlichen Kreislauf der Buchmessen und Literaturpreisverleihungen aufgerufen werden. Denn sc...

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