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26.06.2008 / Ausland / Seite 6

Simbabwe: Tsvangirai widerspricht sich. Mugabe setzt Wahlkampf fort

Raoul Wilsterer
Harare. Am Mittwoch verließ Morgan Tsvangirai die niederländische Botschaft in der simbabwischen Hauptstadt. Am Montag hatte er sich dorthin geflüchtet, aus Furcht vor tätlichen Übergriffen gegen seine Person, wie es hieß. Tags zuvor war bereits von einem Sprecher seiner orangen »Bewegung für einen Wechsel« (MDC) Tsvangirais Rückzug von der Präsidentschaftskandidatur bekanntgegeben worden. Er könnte seinen Anhängern nicht zumuten, ihr Leben zu riskieren, indem sie für ihn votierten.

Damit wäre Staatspräsident Robert Mugabe bei der für den morgigen Freitag angesetzten Stichwahl alleiniger Kandidat. Der ehemalige Chef der Befreiungsbewegung ZANU erklärte dann auch: »Wir werden mit der Wahl fortfahren.« Tsvangirai, der Hoffnungsträger vor allem Großbritanniens und der USA, hat seinem Konkurrenten das Feld überlassen, kommentierten westliche Beobachter. Und daß mit diesem Schritt auc...

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