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19.06.2008 / 73 / Seite 15

Früh auf der Seite der Nazis

Eine Ausstellung über jüdische Mathematiker an der Universität Göttingen, die dort noch in den 60er Jahren Probleme hatten

Reimar Paul
Die tragende Rolle jüdischer Mathematiker im deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik ist Thema einer Ausstellung in der Göttinger Universitätsbibliothek. Die Schau dokumentiert mit Fotografien, Dokumenten und Originalarbeiten das Wirken und die Arbeitsbedingungen dieser Wissenschaftler in den Jahrzehnten vor ihrer Vertreibung. Sie erinnert zudem an Emigration, Flucht und Ermordung der Gelehrten.

Zahlreiche bedeutende jüdische Mathematiker lehrten und forschten bis 1933 an der Universität Göttingen und brachten ihr den Ruf eines mathematischen Zentrums von Weltrang ein. Im Faschismus wurden sie zur Emigration gezwungen. »Für die Wissenschaftsgeschichte waren die Folgen der Emigrationsbewegung ohne Beispiel«, sagte der Leiter der Frankfurter Arbeitsgruppe Wissenschaftsgeschichte, Professor Moritz Epple. In den Aufnahm...

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