13.06.2008 / Ausland / Seite 7

Fragen aus Islamabad

Pakistan protestiert gegen Bombardement durch US-geführte Besatzungstruppen in Afghanistan. Pentagon spricht von »legitimer Selbstverteidigung«

Hilmar König, Neu-Delhi
Mit der Attacke von NATO-Truppen auf einen pakistanischen Grenzposten am Mittwoch (jW berichtete) haben sich die Beziehungen zwischen Washington und Islamabad sichtlich verschlechtert. Pakistan verurteilte den Angriff als »absolut unprovoziert und feige«, während ein Vertreter des Pentagon von einem »legitimem Akt der Selbstverteidigung« sprach.
Am Mittwoch war US-Botschafterin Anne W. Patterson ins Islamabader Außenministerium bestellt worden, um einen »starken Protest« der pakistanischen Regierung entgegenzunehmen, die den Vorfall, bei dem – neuesten Angaben von Donnerstag zufolge – insgesamt 27 Menschen, darunter 13 pakistanische Soldaten, getötet wurden, als »vollkommen inakzeptabel« bezeichnete. Premier Jusuf Raza Gilani gab dazu außerdem vor dem Parlament eine entsprechende Erklärung ab. Aus der Armeeführung Pakistans war zu hören, daß das Bombardement »exakt die Basis der Zusammenarbeit« auf militärischem Gebiet mit den USA traf. Seit 2001 ist Islam...

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