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13.06.2008 / Inland / Seite 2

»Für ein Studium im Ausland fehlen Zeit und Geld«

Europaweite Kampagne zur Förderung der Mobilität von Studierenden und Uni-Beschäftigten. Ein Gespräch mit Martin Menacher

Ralf Wurzbacher
Martin Menacher ist Vorstandsmitglied beim bundesweiten »freien zusammenschluß von studentInnenschaften«

Die Dachverbände der europäischen Bildungsgewerkschaften und Studierendenvertretungen haben unter dem Motto »Let’s go!« eine Kampagne zur Förderung der internationalen Mobilität von Studierenden und Hochschulbeschäftigten gestartet. Wodurch werden Auslandsaufenthalte heute so erschwert?

Durch eine Reihe von Faktoren. Dazu zählen natürlich finanzielle Hürden, aber auch rechtliche, sprachliche und solche, die sich aus der Studienorganisation ergeben. Unsere Hauptkritik richtet sich insbesondere dagegen, daß Studieren im Ausland immer noch eine Frage der sozialen Herkunft ist.

Woran machen Sie das fest?

Beispiel Deutschland: Wer hierzulande als Ausländer studieren will, muß zu einem bestimmten Stichtag den Nachweis über ein Vermögen von knapp über 7000 Euro erbringen. Zugleich ist es ihm untersagt, dauerhaft einer Arbeit nachzu...

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