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24.05.2008 / Inland / Seite 8

»Mit Begleitschutz verlaufen Gespräche entspannter«

Hartz-IV-Empfängern soll für Behördenbesuche Unterstützung angeboten werden. Eine bundesweite Kampagne. Ein Gespräch mit Pia Witte

Gitta Düperthal
Pia Witte ist Sprecherin der AG »soziale Politik« in der Linkspartei Leipzig

Das Aktionsbündnis Sozialproteste (ABSP) hat gemeinsam mit anderen Erwerbsloseninitiativen eine bundesweite Kampagne »Begleitschutz« ins Leben gerufen. Kein Betroffener soll Termine bei den diversen Ämtern mehr allein durchstehen müssen. Der Begleitschutz wird in Leipzig mit Unterstützung der Linken umgesetzt. Warum ist das notwendig?

Viele bekommen Angstzustände, Schweißausbrüche und weiche Knie, wenn sie eine Einladung zum persönlichen Gespräch von ihrem Arbeitsvermittler oder der Leistungsabteilung im Briefkasten finden. Die Erfahrung zeigt: Die Gespräche verlaufen entspannter und enden oft mit einem besseren Ergebnis, wenn ein neutraler Dritter zwischen Sachbearbeiter und Bürger moderiert. Zudem ist die Begleitschutzkampagne eine Gelegenheit für linke Politiker, sich konkret und sichtbar um die Sorgen sozial benachteiligter Menschen zu kümmern. Ich leite hier in Leipzig ein...

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