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23.05.2008 / Inland / Seite 8

»Eine breite Front steht gegen die Schließung«

In Berlin soll zum Jahresende Radio Multikulti den Betrieb einstellen. Grund: Zu teuer. Ein Gespräch mit Andreas Köhn

Gitta Düperthal
Andreas Köhn ist stellvertretender Landesbezirksleiter und Fachbereichsleiter Medien bei ver.di Berlin-Brandenburg.

Das Berliner Radio Multikulti ist in den vergangenen Jahren zu einer Art Kulturinstanz geworden. Hörfunksendungen in 21 Sprachen werden ausgestrahlt. Jetzt will der RBB, der Rundfunk Berlin-Brandenburg, den Sender aus Kostengründen zum Jahresende schließen. Sehen Sie eine Chance, das zu verhindern?

Es gibt vielfachen Protest. Selbst die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, hat das als Fehlentscheidung bezeichnet. Auch die beiden Gewerkschaftsvertreter im Rundfunkrat, Dieter Pienkny vom DGB und die Landesleiterin von ver.di, Susanne Stumpenhusen, haben sich gegen die Abschaltung ausgesprochen. Des weiteren halten das die ver.di-Mitglieder im Sender RBB für falsch und nicht begründbar. Insofern steht bereits eine breite Front gegen die Schließung.

Die Senderverantwortlichen kontern mit d...


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