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22.05.2008 / Inland / Seite 4

Mehr Arbeit, weniger Geld

Berlins Erzieherinnen kämpfen für Lohnerhöhungen und gegen Privatisierung. Kinderbetreuung in Kitas und Schulen leidet unter Personalmangel

Daniel Behruzi
Es geht uns nicht nur ums Geld, es geht auch um die Kinder, die immer weniger von uns haben.« Mit dieser Aussage steht die 49jährige Erzieherin von der Möwensee-Grundschule im Berliner Stadtteil Wedding, die an diesem Mittwoch gemeinsam mit mehr als 4000 Beschäftigten vor dem Roten Rathaus demonstriert, nicht allein. Anlaß des Protests ist zwar die festgefahrene Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst der Bundeshauptstadt, den meisten Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Bibliotheksangestellten geht es aber mindestens ebensosehr um eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen. Auch die vom SPD-Linke-Senat betriebene Privatisierung der sozialpädagogischen Betreuung an den Schulen sorgt für Empörung.

»Vor acht Jahren hatte ich in der Eingangsstufe 15 Fünfjährige, jetzt sind es 25«, berichtet eine Erzieherin, die sich eine weiße Streikweste der Bildungsgewerkschaft GEW übergezogen hat. »Dabei werden die Kinder immer schwieriger.« Durch den Personalmangel b...

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