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17.05.2008 / Inland / Seite 2

»Der Funke von 1968 soll nicht überspringen«

Ein neues Buch beleuchtet die Freundschaft von Ulrike Meinhof und Rudi Dutschke. Ein Gespräch mit Jutta Ditfurth

Gitta Düperthal
Jutta Ditfurth ist Publi­zistin und politische ­Aktivistin. Von 1984 bis 1988 war sie Bundesvorsitzende der Grünen. 1991 trat sie aus dieser Partei aus und ist seitdem bei der Ökologischen Linken.

Ihr neues Buch »Rudi und Ulrike« handelt von der Geschichte der Freundschaft zwischen Ulrike Meinhof und Rudi Dutschke und ist umstritten. Die beiden »Politstars« und »68er-Ikonen« hätten sich kaum gekannt, behauptet Michael Sontheimer in Spiegel online. Er beruft sich auf Zeitzeugen wie Clemens Kuby und Bernd Rabehl. Was sagen Sie dazu?

Ja, es ist fast komisch. Clemens Kuby ist Re­fer­ent auf Esoterikerkongressen und beschreibt sich selbst als »unterwegs in die nächste Dimension« – wo er vermutlich Herrn Sontheimer vom Spiegel traf. Kuby hat inzwischen zugegeben, mein Buch überhaupt nicht gelesen zu haben. Er verlangt aber von mir, daß ich Dutschke und Meinhof auf keinen Fall »in einem Atemzug« nenne, weil die Freundschaft mit Ulrike Rudis Image schade! Er...

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