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13.05.2008 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Wankender Riese

Die staatliche mexikanische Ölgesellschaft steckt in der schwersten Krise seit ihrer Gründung. Korruption seit Jahren an der Tagesordnung

Diego Cevallos/IPS
Der mexikanische Erdölkonzern PEMEX gerät immer mehr unter Druck. 70 Jahre nach seiner Gründung steckt das Staatsunternehmen in finanziellen Schwierigkeiten und arbeitet mit veralteter Technologie. Kritikern zufolge sind zudem mehrere Milliarden Dollar für Schmiergeldzahlungen und andere Gefälligkeiten aufgewendet worden. »PEMEX ist ein total korrupter Haufen. Wenn du etwas richtig machst, wirst du bestraft. Wenn du eine Unregelmäßigkeit für dich behältst, wirst du dafür belohnt. Und wenn du dich an der Korruption beteiligst, profitierst du«, sagt ein PEMEX-Mitarbeiter, der nicht genannt sein will.

Vermögen verschleudert

Nachdem er bei Wartungsarbeiten ein paar abgenutzte Teile an einem Gasventil ausgetauscht und durch neue ersetzt habe, sei er von internen Kontrolleuren kritisiert worden, berichtet der Techniker. Die Anlage habe zu viele fremde Ersatzteile, lautete ihr Argument. So habe er auf ihren Befehl hin die alten Teile wieder eingebaut. Als sein ...

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