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13.05.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Botschaft des Lebens

Keine gewöhnliche Gedenkstättenfahrt: Mit dem »Zug der Erinnerung« unterwegs

Sabine Funder
Der »Zug der Erinnerung« ist am Pfingstwochenende wieder in die Bundesrepublik zurückgekehrt. In der vergangenen Woche war die mobile Ausstellung über die Deporta­tion von zumeist jüdischen Kindern und Jugendlichen in die Vernichtungslager des Hitlerfaschismus von Görlitz/Zgorzelec über Wroclaw nach Auschwitz gefahren, an jenen Ort, der synonym steht für einen der dunkelsten Punkte der Menschheitsgeschichte. Mit an Bord: mehr als 60 Jugendliche aus über 50 Städten, zumeist Schülerinnen und Schüler, aber auch Studierende aus dem ganzen Bundesgebiet. Allesamt sind sie »Spurensucher«. Während der »Zug der Erinnerung« in den letzten sieben Monaten in Deutschland unterwegs war, haben die Jugendlichen in Projekten Informationen über die jüngsten Opfer des größten Massenverbrechens in der Geschichte der Menschheit zusammengetragen, deren Biographien meist nur durch solche mühevolle Arbeit zu einem für die Nachwelt erinnerlichen Bild zusammengefügt werden konnten...

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