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08.05.2008 / Inland / Seite 8

»Die Lehre richtet sich nach ökonomischen Interessen«

An der Uni Frankfurt gibt es 36 Professuren, die von der Wirtschaft bezahlt werden. Ein Gespräch mit Lothar Reininger

Gitta Düperthal
Lothar Reininger ist Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linke im Römer, dem Frankfurter Stadtparlament

Ihre Forderung lautet: Kein Heuschrecken-Lehrstuhl an der Frankfurter Johann-Wolfgang-Goethe-Universität. Insbesondere wenden Sie sich gegen die Private-Equity-Stiftungsprofessur, die die 3i-Gruppe der Frankfurter Universität bezahlen will. Was ist zu befürchten?

Wenn die 3i-Gruppe 1,2 Millionen Euro für so eine Professur investiert, wird eine klare inhaltliche Vorgabe existieren, was gelehrt werden soll. Bei Tausenden Arbeitnehmern ist die 3i-Gruppe nicht in guter Erinnerung. Sie ist ein Synonym dafür, daß der Profit und nicht der Mensch im Mittelpunkt steht. Private-Equity-Fonds drehen mit an den aktuellen Finanzmärkten. Sie kaufen Unternehmen und belasten sie mit einem Großteil des Kaufpreises in Form von Verbindlichkeiten. Fortan müssen sie Renditen erwirtschaften, um die Aktionäre zu bedienen und die Belastungen zu tilgen. Das erfolgt in der Reg...

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