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24.04.2008 / Ausland / Seite 7

Erst Freihandel, dann Militär

ASPAN-Initiative stärkt Konzerninteressen in Kanada, Mexiko und USA. Parlamente werden ignoriert

Luz Kerkeling, New Orleans
Auf einem Gipfeltreffen haben die Staatschefs Kanadas, der USA und Mexikos zu Wochenbeginn den Ausbau einer gemeinsamen Wirtschafts- und Militärpolitik beraten. Stephen Harper, George W. Bush und Felipe Calderón knüpften mit den Konsultationen in New Orleans im US-Bundesstaat Luisiana an die seit 1994 geltende Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) an. Ihr soll nach über zehnjährigen Beratungen nun eine »Nordamerikanische Allianz für Sicherheit und Prosperität« (ASPAN) folgen. Die vor allem in Mexiko spürbaren negativen Folgen des NAFTA wie Armut, erzwungene Arbeitsmigration oder die Schwächung der Agrarindustrie, spielten keine Rolle.

Nichtregierungsganisationen hatten daher zu einem »Gipfel der Völker« aufgerufen, um parallel zum Treffen der Staatschefs am Montag und Dienstag über die Auswirkungen der ASPAN zu informieren. Nach Ansicht von Alejandro Villamar vom mexikanischen Netzwerk gegen Freihandel (RM...

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