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23.04.2008 / Ausland / Seite 7

Blutige Erdbeeren

Griechenland: Massenstreik von Migranten gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen

Heike Schrader, Athen
Griechenland verfolgt eine zeitgenössische, seiner Geschichte und seiner Zivilisation angemessene Migrationspolitik, gestützt auf die Werte des Schutzes der Menschenrechte und der freien Entfaltung der Persönlichkeit«, verkündete Anfang des Monats auf dem EU-Gipfel für Migration in Luxemburg der griechische Innenminster Prokopis Pavlopoulos. Die Realität sieht anders aus. In Manolada beispielsweise, einer Region auf den Peloponnes, leben und arbeiten derzeit zwischen zwei und dreitausend Migranten unter menschenunwürdigen Bedingungen. Während der gesetzliche Mindestlohn für einen Achtstundentag bei 30,40 Euro liegt, bekommen die bei der Erdbeerernte tätigen Saisonarbeiter gerade einmal 23 Euro pro Tag bei Arbeitszeiten bis zu zwölf Stunden. Und davon werden ihnen noch bis zu drei Euro »Miete« pro Tag für die Unterbringung in alten Gewächshäusern, leergeräumten Viehställen oder ...

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