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09.04.2008 / Inland / Seite 5

Deutsche Bahn bremst

Der bundeseigene Konzern behindert »Zug der Erinnerung« und damit Mahnung an die Deportation von Kindern und Jugendlichen während des Faschismus

Frank Brunner
Ganz am Ende wächst Gras über Gleis 17. In dem abgelegenen Teil des Bahnhofs Berlin-Grunewald, von dem zwischen 1941 und 1945 Zehntausende Menschen in den Zügen der Reichsbahn in die Ghettos Theresienstadt und Warschau verschleppt wurden, bedecken heute Laub und Unkraut die Schienen. Es herrscht Ruhe auf dem Bahnsteig – und die Deutsche Bahn möchte, daß das so bleibt. Für die Initiative »Zug der Erinnerung« bleiben auch die intakten Gleise des Bahnhofs ebenso wie der gesamte neue Hauptbahnhof im Regierungsviertel gesperrt. Aus »technischen Gründen«, wie Jens-Oliver Voß, Pressesprecher der Deutschen Bahn, am Dienstag vor Journalisten in Berlin mitteilte.

Der »Zug der Erinnerung«, in dessen Waggons Fotos und Briefe die Geschichte jener Kinder und Jugendlichen erzählen, die während des Faschismus in die Todeslager deportiert wurden, fährt seit dem 9.November 2007 durch Deutschland. Der Konflikt dauert schon länger. »Seit drei Jahren versucht die Bahn, uns St...

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