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04.04.2008 / Inland / Seite 5

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SPD-Spitze will Parteitagsbeschluß zur Bahn-Privatisierung kippen

Rainer Balcerowiak
Die SPD-Spitze ist offenbar wild entschlossen, Teile der Deutschen Bahn AG noch in diesem Jahr an die Börse zu bringen. Trotz breiter Ablehnung in der eigenen Partei und der gesamten Bevölkerung habe sich die vom Parteivorstand zu diesem Thema eingesetzte hochkarätige Arbeitsgruppe bereits auf ihrer ersten Sitzung am Montag im Grundsatz darauf verständigt, daß der Konzern in eine Holding umgewandelt wird, unter derer Dach einzelne Sparten teilprivatisiert werden könnten– und zwar nicht auf der Basis stimmrechtsloser Vorzugsaktien. Das berichteten am Mittwoch und Donnerstag mehrere Medien. Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer, der oft als eine Art Ikone der Privatisierungsgegner auftritt, habe dieser Marschrichtung im Grundsatz zugestimmt, hieß es weiter.
Zwar ließ Scheer diese Darstellung am Donnerstag durch sein Büro dementieren, war aber für Nachfragen nicht zu erreichen. Einer seiner Mitarbeiter erklärte auf jW-Nachfrage lediglich, die Arb...

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