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02.04.2008 / Inland / Seite 5

Exverbündeter bestreikt

Post AG will zusätzliche Aufträge durch Mindestlohn mit Arbeitszeitverlängerung für Beamte ­auffangen. Ver.di stellt Gegenforderung und will Beschäftigungssicherung

Daniel Behruzi
Bei der Auseinandersetzung um den Mindestlohn für Briefzusteller im vergangenen Jahr haben die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Deutsche Post AG noch an einem Strang gezogen – mit Erfolg. Die Wettbewerber des Konzerns sind mittlerweile gezwungen, ihren Beschäftigten den Mindestlohn von zwischen 8,00 Euro und 9,80 in der Stunde zu zahlen. Der Post beschert das zusätzliche Aufträge. Doch statt hierfür neues Personal – zum Beispiel ehemalige Mitarbeiter der insolventen PIN AG – einzustellen, will das Unternehmen lieber die Arbeitszeiten seiner etwa 55000 Beamten per Gesetz verlängern lassen. Dagegen läuft ver.di nun Sturm. Am Dienstag traten nach Gewerkschaftsangaben rund 7000 Beschäftigte in den Ausstand, um die Arbeitszeitverlängerung zu verhindern und die Beibehaltung der Beschäftigungssicherung im Konzern zu erreichen.

»Es ist kein Widerspruch, daß wir heute den Arbeitgeber bestreiken, mit dem wir im vergangenen Jahr den Mindestlohn gemeinsam du...

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