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29.03.2008 / Ausland / Seite 6

Scheinofferte aus Bogotá

Kolumbiens Regierung bietet Freilassung von FARC-Gefangenen an. Doch zahlreiche Einschränkungen erschweren eine Einigung. Gesundheitszustand von Ingrid Betancourt massiv verschlechtert

Harald Neuber
Die kolumbianische Regierung hat den Rebellen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) erstmals einen Gefangenenaustausch angeboten. Damit rückte die rechtsgerichtete Staatsführung scheinbar von ihrem strikt militärischen Kurs im Kampf gegen die Guerilla ab. Bei einer Pressekonferenz im Regierungssitz Casa Nariño in Bogotá richtete der »Hochkommissar für den Frieden«, Luis Carlos Restrepo, eine entsprechende Offerte an die FARC: »Wir bieten jede mögliche juristischer Unterstützung für ein humanitäres Abkommen«, sagte der Regierungspolitiker, »unsere Bedingungen wurden maximal reduziert«. Die Regierung sei bereit, zahlreiche inhaftierte Rebellen zu entlassen, wenn die FARC im Gegenzug die franko-kolumbianische Politikerin Ingrid Betancourt übergeben.

Kurz vorher hatte ein Unterhändler über massive Gesundheitsprobleme der 46jährigen berichtet, die sich seit gut sechs Jahren in...

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