Gegründet 1947 Sa. / So., 21. / 22. September 2019, Nr. 220
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
22.03.2008 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Nach einem Jahr brach die gesamte Einheit zusammen«

Gespräch mit Clifton Hicks und Chris Capps. Über ihren freiwilligen Militäreinsatz im Irak und was US-Soldaten schließlich zu Kriegsgegnern macht

Rüdiger Göbel und Jan Schapira
Chris Capps aus Hacketts­town (New Jersey) war als Fernmeldetechniker der US-Armee in »Camp Victory« im Irak von November 2005 bis September 2006 stationiert. Im Februar 2007 entzog er sich der erneuten Verlegung in den Irak. Heute lebt er in Hanau und ist bei den »Iraq Veterans Against the War« aktiv.
Clifton Hicks aus Gaines­ville (Florida) war als Panzerfahrer und Richtschütze von 2003 bis 2004 in Bagdad. Er wurde aufgrund seiner Weigerung, eine Waffe zu tragen, unehrenhaft aus der US-Armee entlassen. Er ist Mitglied bei »Iraq Veterans Against the War«.

Clifton Hicks und Chris Capps, Sie waren beide um die 20 Jahre alt, als Sie in den Irak-Krieg zogen. Was hat Sie bewogen, freiwillig zur US-Armee zu gehen?

Clifton Hicks: Um ehrlich zu sein, ich wollte schon als kleiner Junge zur Armee. Das ist bei uns so eine Art Familientradition. Mein Großvater war beim Militär, mein Vater, mein Onkel, einfach alle. Ich bin zur Armee, um mein Land zu beschützen...

Artikel-Länge: 15809 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €