18.03.2008 / Titel / Seite 1

Panikmacher Wall Street

Klaus Fischer
Die Krise des Finanzkapitals spitzt sich zu. Nach der faktischen Pleite der fünftgrößten US-Investmentbank Bear Stearns am Wochenende und dem hektischen Aktionismus von Bankkonzernen, US-Regierung und -Notenbank (Fed), verzeichneten die Aktienmärkte am Montag massive Kursverluste. Öl- und Goldpreis kletterten auf neue Rekordstände, der Dollar hingegen schwächelt.

Wie kritisch die Lage ist, machte das montägliche Börsenbeben deutlich. Nachdem mit Hilfe der Fed die fällige Pleite von Bear Stearns in einen »Verkauf« an den Konkurrenten JP Morgan Chase umgewidmet worden war, begann die weltweite Flucht aus Finanztiteln. Zuvor war im Umfeld der Wall Street bereits mit Carlyle Capital ein großer Hedge-Fonds kollabiert. Nach den Börsen in Asien, wo es bis zu 7,2 Punkte abwärts ging, brachen auch an den europäischen Handelsplätzen die Leitindizes ein. So verlor der DAX bis zum Mittag fast vier Prozentpunkte, der Schweizer SMI im gleichen Zeitraum 3,5 Prozent. Ten...

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