Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Montag, 20. Mai 2019, Nr. 115
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
08.03.2008 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Die GDL im Nacken

Ver.di gibt sich im Tarifkonflikt bei den Berliner Verkehrsbetrieben kämpferisch. Das liegt auch am plötzlichen Erstarken der Lokführergewerkschaft in diesem Bereich

Rainer Balcerowiak
Seit Mittwoch befinden sich rund 12000 Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und ihrer Billiglohn-Tochter BerlinTransport (BT) in einem unbefristeten Ausstand. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert bis zu zwölf Prozent mehr Lohn, mindestens aber 250 Euro pro Monat. Das geht deutlich über die Forderungen in der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes hinaus. Und das nicht ohne Grund, denn seit einigen Monaten hat ver.di gewerkschaftliche Konkurrenz im Betrieb. Beflügelt vom forschen Auftreten der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) im Tarifkonflikt mit der Bahn AG und enttäuscht vom jahrelangen tarifpolitischen Kuschelkurs der ver.di-Funktionäre, der für kräftige Reallohnverluste sorgte, haben sich viele BVGler und BTler der kämpferischen Bahngewerkschaft angeschlossen.

Wie viele es mittlerweile genau sind, will Gerd Rainer Giese am Freitag nicht sagen. Nur soviel: »Noch deutlich unter tausend, aber deutlich mehr als 300«. Giese, la...

Artikel-Länge: 5299 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €