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03.03.2008 / Ausland / Seite 6

Bomben auf den Frieden

Kolumbien: FARC-Kommandant Reyes bei Militäraktion getötet. Bogotá rechtfertigt Verletzung des Territoriums Ecuadors. Chávez: Ähnliche Aktion wäre für Venezuela Kriegsgrund

Harald Neuber
Bei einem gemeinsamen Angriff der kolumbianischen Luftwaffe und des Heeres ist in der Nacht zum Sonntag der Kommandant und Sprecher der Guerillaorganisation Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens (FARC), Raúl Reyes, getötet worden. Bei dem Vorstoß auf das Feldlager der Rebelleneinheit starben neben Reyes 17 weitere Guerilleros, unter ihnen Julián Conrado, der als Musiker bekannt war. Die Rebellen wurden von dem Angriff im Schlaf überrascht.

»Es ist der schwerste Schlag, der dieser terroristischen Gruppe bislang zugefügt werden konnte«, sagte Kolum­biens Verteidigungsminister Juan Manuel Santos am Samstag morgen auf einer eilends einberufenen Pressekonferenz in der Hauptstadt Bogotá. Nach Santos Angaben hatte ein Informant den Aufenthalt Reyes und weiterer Mitglieder der 48. Front der FARC an der Grenze zu Ecuador gemeldet. Die gezielte Ermordung Reyes’ könnte die derzeit laufenden Bemühungen von Guerilla und Regierung um einen Austausch der Gefangenen nachh...

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