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02.02.2008 / Fotoreportagen / Seite 4 (Beilage)

Schulen für neue Menschen

Bildung steht im Zentrum des Reformprozesses in Venezuela. Fotoreportage von Leslie Mazoch (AP)

Harald Neuber
Wer die bolivarische Revolution Venezuelas verstehen will, muß die Schulen besuchen. Mitunter aber genügt schon der Blick in die Statistiken: Als Präsident Hugo Chávez Anfang 1999 zum ersten Mal gewählt wurde, belief sich der Bildungsetat des südamerikanischen Landes gerade einmal auf 3,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Inzwischen liegt er bei acht Prozent, Tendenz steigend. In Deutschland werden rund fünf Prozent des BIP für Bildung ausgegeben. Und während hierzulande die neoliberale Unternehmensberatung McKinsey erfolgreich für Kürzungen im Schulbereich wirbt, nimmt Venezuela die Gegenposition ein. Referenz ist auch hier Nationalheld Simón Bolívar. »Die Nationen erreichen in dem Maße Größe, wie sich ihre Bildung entwickelt«, sagte der antikoloniale Befreiungskämpfer.

Nach lokalen und regionalen Reformen wurde im vergangenen Jahr im Schulsystem des ganzen Landes ein neuer Lehrplan durchgesetzt. Seither sollen neue Unter...

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