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02.02.2017 / Inland / Seite 8

»Wir haben Chancen, den Geldhahn zuzudrehen«

Bayern-LB soll aus der »Dakota Access Pipeline« aussteigen, damit Trump das Projekt aufgeben muss. Gespräch mit Linda Neddermann

Gitta Düperthal

Campact richtet einen Eilappell an die Bayerische Landesbank: Sie fordern die Bank auf, nicht als größter Finanzier des Projekts des US-Präsidenten Donald Trump aufzutreten, wenn der die riesige Ölpipeline in Dakota, die »Dakota Access Pipeline«, DAPL, fertigbauen will, sondern ihm den Geldhahn zuzudrehen. Weshalb eilt es?

Wir müssen schnell reagieren. Umweltschützer warnen vor der Verschmutzung des Trinkwassers, die indigene Bevölkerung in Dakota protestiert schon lange gegen die Zerstörung ihres Lebensraums. Die 1.886 Kilometer lange Pipeline soll Öl von den Tausenden Fracking-Bohrstellen North Dakotas durch vier Bundesstaaten zu den Raffinerien im Bundesstaat Illinois transportieren. Sie ist bis auf ein wenige Kilometer langes Stück am Missouri fertiggestellt. In etwa zwei Wochen entscheidet nun die Bayerische Landesbank, ob sie dieses Lieblingsprojekt Donald Trumps mit ihrem Geld unterstützen wird oder aus der Finanzierung aussteigt. Trump hatte verga...

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