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22.11.2016 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Grenzkonflikte zwischen zwei Welten

Soziologe Klaus Dörre analysiert die Streiks des vergangenen Jahres

Daniel Behruzi

»Der (west)deutsche Sozialkapitalismus ist Geschichte.« Das stellt Professor Klaus Dörre von der Friedrich-Schiller-Universität Jena in einem Beitrag für die Fachzeitschrift Industrielle Beziehungen fest, mit dem die Debatte über das Konzept der »Konfliktpartnerschaft« des Soziologen Walther Müller-Jentsch fortgesetzt wird (siehe jW vom 14. Juni). Dörre zufolge findet die Regulation der Arbeitsbeziehungen heute in zwei Welten statt: Die »erste Welt« mit Flächen- oder Haustarifverträgen, in der sich »an der Institutionalisierung des Klassenkonflikts scheinbar wenig geändert hat«. Und eine »zweite Welt« von unsicherer, schlecht bezahlter, wenig anerkannter und deshalb prekärer Erwerbsarbeit. Konflikte und Bewegungen entstehen demnach vor allem an den Grenzen beider Welten.

Als Beispiele nennt Dörre die Streiks um den Erhalt (Post) bzw. die Herstellung (Amazon) von Tarifbindung, aber auch die Arbeitskämpfe im Sozial- und Erziehungsdienst sowie bei der Bahn. T...

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