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05.04.2016 / Ausland / Seite 6

Von Chicagos Lehrern lernen

Politischer Streik gegen Unterfinanzierung des Schulwesens in US-Metropole

Stephan Kimmerle, Chicago

Ein politischer Streik hat am Freitag den Schulbetrieb in Chicago lahmgelegt. Die mehr als 600 Schulen der Metropole im mittleren Westen der USA blieben geschlossen. Die Bildungsgewerkschaft Chicago Teachers Union (CTU) hatte ihre 27.000 Mitglieder zu dem Streik aufgerufen. Die Lehrer fordern, dass die reichsten fünf Prozent im Bundesstaat Illinois, zu dem Chicago gehört, stärker besteuert werden, um so bis zu sechs Milliarden US-Dollar für Bildung und Soziales in die Staatskasse zu spülen. Außerdem solle ihr Tarifvertrag eingehalten werden. Mit ihrer Forderung nach einem Mindestlohn von 15 Dollar schlossen sich Beschäftigte von Fast-Food-Restaurants dem Aktionstag an. Zehntausende Menschen kamen so zu Kundgebungen und Demonstrationen zusammen.

Der Gouverneur von Illinois, Bruce Rauner, nannte den Ausstand »schändlich«. Zu streiken sei »der Gipfel der Arroganz derjenigen, denen wir die Zukunft unserer Kinder anvertraut haben«, schimpfte der Republikaner. C...

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