01.03.2016 / Inland / Seite 4

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Flucht, Vertreibung und Bürgerkrieg: Kurdische Akademiker von »Kurd-Akad« diskutierten in Frankfurt

Gitta Düperthal

Wenige Stunden nach Beginn der Waffenruhe in Syrien in der Nacht zum Samstag, von der einzig Angriffe gegen die Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) sowie die Al-Nusra-Front ausgenommen sind, tagte die Konferenz des Netzwerks kurdischer Akademikerinnen »Kurd-Akad« in Frankfurt am Main. Zum Thema Flucht aus Syrien und Asyl in Deutschland diskutierten zwei kurdische Wissenschaftler, die einst selber als Flüchtlinge hierzulande Erfahrungen gemacht haben, auf einem Podium mit Bernd Mesovic von Pro Asyl und der ehemals grünen, jetzt fraktionslosen Abgeordneten des Hessischen Landtags Mürvet Öztürk. Politikwissenschaftler Kenan Engin vom Bonner Institut für Migrationsforschung (BIM) erläuterte, die Flucht aus Syrien sei in drei Wellen erfolgt: Die erste habe mit dem »arabischen Frühling« 2011 begonnen, dem Aufstand »für Brot und Arbeit«, der sich gegen Machthaber Baschar Al-Assad richtete. Während der zweiten Welle, nach Beginn des Bürgerkriegs 2013, seien etwa...

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