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06.10.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Zuviel Öl im Markt

Stagnierende Niedrigpreise, kaum steigender Bedarf, geringere Neuinvestitionen: Der fossile Energieträger wird derzeit weniger nachgefragt

Wolfgang Pomrehn

Der Rohölpreis auf dem Weltmarkt hat sich scheinbar auf einem niedrigen Niveau eingependelt. Das Fass (Barrel; 159 Liter) der US-amerikanischen Referenzsorte WTI wurde am Freitag und am Montag bis zur Mittagszeit zu Preisen zwischen gut 39 und nicht ganz 41 Euro gehandelt. Die europäische Standardsorte Brent (Nordseeöl) kostete zwischen knapp 42 und gut 43 Euro pro Fass. Das liegt nur ein paar Euro über dem tiefsten Stand seit über fünf Jahren, auf den der Preis des schwarzen Goldes in der zweiten Augusthälfte abgesackt war. Mit anderen Worten: Öl ist billig, und es sieht danach aus, dass dies vorerst so bleiben wird.

Entsprechend schlechte Nachrichten gibt es für die großen Energiekonzerne. So wurde die Bonität von Exxon Mobil, Chevron und einigen anderen US-Multis Ende vergangener Woche von der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) herabgestuft. Niedrige Verkaufserlöse machen der Branche zu schaffen und bescheren ihr Liquiditätsprobleme. Exxon habe gege...

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