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06.03.2015 / Inland / Seite 5

Hauptsache Bewegung

Stationäre medizinische Versorgung als Thema beim Kongress »Armut und Gesundheit«. SPD-Politikerin verlangt »massiven Bettenabbau«

Johannes Supe

Wie soll ein Strukturwandel der deutschen Krankenhauslandschaft gestaltet werden? Dieser Frage widmete sich am Donnerstag ein »Fachforum« auf dem Kongress »Armut und Gesundheit« in Berlin, der von Krankenkassen und Wohlfahrtsverbänden unterstützt wird. Die einhellige Antwort der anwesenden Vertreter von Kassen, Wissenschaft und Politik: mit einem Abbau der Kapazitäten deutscher Kliniken. Gut ein Drittel der Betten stehe zur Disposition.

»Wir denken, ein Krankenhaus in der Nähe ist etwas Gutes – ich bin da anderer Meinung«, verblüffte Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen an der Technischen Universität Berlin, sein Publikum. Die Bundesrepublik habe mit gut 1.400 Plankrankenhäusern zu viele Kliniken. Denn gerade die kleinen Spitäler ließen an Ausstattung und damit auch an Qualität ihrer Behandlungen zu wünschen übrig. »Fast jedes zweite Krankenhaus hat keinen Computertomographen und fast jedes fünfte nicht einmal ein Intensivbet...

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