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06.02.2015 / Feminismus / Seite 15

Kein Selbstzweck, Akt des Widerstandes

Das Argument-Heft »Frauenbewegung erinnern« ruft zu einer neuen feministischer Geschichtsschreibung auf und liefert selbst eine Vorlage

Claudia Wrobel

Der Geschichte der Frauenbewegung und ihrer Besonderheit ist die 308. Ausgabe von Das Argument – Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaften gewidmet. Im Editorial stellt Sabine Plonz klar, dass die Beschäftigung mit diesem Thema kein Selbstzweck sein dürfe, geschweige denn ein Mittel, »wissenschaftliche oder politische Karrierestufen« zu erklimmen. Für sie ist das Schreiben der Frauengeschichte »ein Akt des Widerstandes« und für die gegenwärtige Bewegung von immenser Bedeutung. Diesem Anspruch, mit Texten über die Vergangenheit Handlungsoptionen für die Gegenwart und Perspektiven für die Zukunft zu weisen, wird der Band mit dem Titel »Frauenbewegung erinnern« in großen Teilen gerecht.

Unter der Überschrift »Abbruch eines Aufbruchs – Zur Frauenpolitik in der DDR« erinnert Ursula Schröter an den »Ersten Frauenkongress 1964« unter dem Motto »Die Republik braucht alle Frauen – alle Frauen brauchen die Republik«. Die Tatsache, dass ...

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