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24.03.2014 / Inland / Seite 2

»Da überholt man noch die Strategen im Westen«

Mancher Moderator will mehr Konfrontation: Medienwissenschaftlerin kritisiert Ukraine-Berichterstattung. Gespräch mit Sabine Schiffer

Markus Bernhardt
Dr. Sabine Schiffer ist Leiterin des Institutes für Medienverantwortung (IMV) Die Auseinandersetzungen in der Ukraine sind Schwerpunkt in den Nachrichten. Dabei scheint für die Mehrzahl der Medien klar festzustehen, wer der Böse ist: Rußland.

Wie bewerten Sie das Verhalten der sogenannten Leitmedien?

Die Berichterstattung ist diesmal so auffällig einseitig, daß in etlichen Online-Foren, auf Twitter und Facebook dieser Fakt auch schon jenseits der üblichen Kreise kritisch diskutiert wird. Es fällt einfach auf, etwa wenn dafür plädiert wird, »eine härtere Gangart« gegen Putin einzulegen, während auf der anderen Seite für das »Im-Gespräch-Bleiben« mit der »ukrainischen Führung« geworben wird. Warum sollte man mit Rußland nicht auch im Gespräch bleiben? Und wie kann man mit dem üblichen Programm fortfahren, wenn gerade ein seltener Interviewpartner wie Günter Verheugen (SPD) im Deutschlandfunk auf den faschistischen Charakter einiger Organisationen in der Ukr...

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