13.05.2013 / Feuilleton / Seite 13

Reise zum Gehirn

Kommunikation ist Manipulation: »Easywhy« im Berliner Ballhaus Ost

Jamal Tuschick
Easywhy – I think too much therefore I am sick« ist eine Reise zum Gehirn, diesem fernen Stern. Das Ticket löst man im Berliner Ballhaus Ost. Eine Stewardeß professionalisiert ihre Freundlichkeit im perfekten Empfang der Passagiere. Man legt ab und schnallt sich an. Der Flug kann beginnen.

Der Flug führt in die Stratosphäre einer Person mit ADHS. Ausgeschrieben steht da dann Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom, eine Verhaltensstörung, die kaum jemand hat, die aber zum Wohl der Pharmaindustrie gerade bei Kindern sehr oft diagnostiziert wird. Die ADHS-Gestörte verausgabt sich im Spektrum zwischen Sitzplatzdebatte und einer Geschichte, mit einem Jackett in der Hauptrolle. Susanne Meyer spielt die Aufgeregte, und die Schatten sollen umsonst mitspielen.

Theoretisch könnte jeder Betrachter einen eigenen Standpunkt wählen, aber – und so sagt es auch Regisseurin Adela Bravo Sauras, »Kommunikation ist Manipulation«, folglich bestimmt Susann...



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