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13.02.2012 / Inland / Seite 5

Zeit für zivilen Ungehorsam

In Magdeburg fand am Wochenende die Konferenz der »Kooperation für den Frieden« statt

Susan Bonath
Kann man dem Wahnsinn etwas entgegensetzen, daß ökonomische Interessen ein Kriegsmotor sind? Daß Regierungen zwar von Demokratie und Menschenrechten reden – aber vor allem Rohstoffe, billige Arbeitskräfte und profitable Märkte meinen?

»Ja, man kann!« waren sich die 58 Organisationen im Bündnis »Kooperation für den Frieden« am Wochenende einig. In Magdeburg präsentierten Vertreter der einzelnen Initiativen konkrete Ideen und Handlungskonzepte mit unterschiedlichen Ansatzpunkten für die kommenden Monate. Zudem plädierten sie für eine »noch stärkere Vernetzung der vielen kleinen Aktionsgruppen«.

»Der Widerstand gegen Gewaltinstrumente wie die NATO wächst, die die Globalisierung im Sinne der Kapitalexpansion verfolgen«, konstatierte der friedenspolitische Sprecher des Komitees für Grundrechte, Andreas Buro. Das mache es »wahrscheinlich, daß der Westen gegen Ökonomie- und Machtverlust stärker militärisch vorgehen wird«, befürchtet er. Und drängt: »Die ...



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