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06.06.2011 / Inland / Seite 5

Haariger Protest

Hamburger Studenten wollen mit eigenwilliger Aktionsform auf drastische Kürzungen im Bildungsetat aufmerksam machen

Mirko Knoche, Hamburg
Hamburgs Studenten haben die Nase voll. Mit Besetzungen und Straßenaktionen wehren sie sich gegen den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz und seinen Finanzsenator Peter Tschentscher (beide SPD). Sie wollen die Hochschulbudgets drastisch kürzen. Die Universitäten sollen künftig bis zu zehn Prozent weniger Mittel bekommen als bisher. So will die alleinregierende SPD den Wegfall der Studiengebühren ab Herbst 2012 finanzieren. Am heutigen Montag nachmittag wollen Studierende deshalb »Haare kürzen statt Uni kürzen« und ihr geschorenes Haupthaar vor dem Rathaus deponieren.

Für Dienstag nachmittag rufen die Studentenvertretungen aller Hamburger Hochschulen zu einem »Sternmarsch für die Zukunft« auf. Sie fordern, den Wegfall der Studiengebühren mit »staatlichen Mitteln« vollständig auszugleichen. Die Aktivisten verlangen außerdem, daß jeder Student nach einem ersten Bachelor-Abschluß ohne Beschränkung in die höheren Masterstudiengänge wechseln darf. Außerdem solle ...

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