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13.08.2010 / Inland / Seite 2

»Bei ›S21‹ sind Dumpingfirmen am Zug«

Stuttgarter Bahnhofsumbau: Gewerkschafter richten Hotline für Beschäftigte ein. Ein Gespräch mit Werner Sauerborn

Claudia Wangerin
Werner Sauerborn ist Mitinitiator der Initiative »GewerkschafterInnen gegen Stuttgart 21«

Eines der Hauptargumente für Prestige- und Großbauprojekte ist die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Das ist bei dem Bahnhofsumbau »Stuttgart 21« nicht anders. Trotzdem lehnen es die Gewerkschaften, allen voran der DGB Baden-Württemberg, ab. Warum?

Die von den Befürwortern in Umlauf gebrachte Zahl von zehntausend neuen Arbeitsplätzen ist eine reine Propagandazahl und in keiner Weise belegbar. Viele Argumente sprechen dafür, daß wesentlich mehr Jobs geschaffen werden könnten, wenn die Kürzungen im Sozialbereich, mit denen das Projekt gegenfinanziert wird, nicht stattfänden. Oder wenn wir den bestehenden Bahnhof modernisieren würden. Da entstünden nachhaltige und qualifizierte Arbeitsplätze. Während wir bei »Stuttgart 21« jetzt schon erleben, daß wegen der riesigen Kostenüberschreitungen Tarifstandards unterschritten werden und Dumpingfirmen am Zug sind.

Für die Beschäfti...


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