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22.04.2010 / Schwerpunkt / Seite 3

»Männlich dominierter Raum«

Öffnung der Bundeswehr für Frauen als Soldatinnen ändert nicht automatisch etwas am Geschlechterverhältnis. Gespräch mit Tanja Thomas

Michael Schulze von Glaßer
Tanja Thomas ist Professorin für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur an der Universität Lüneburg. Sie befaßt sich u.a. mit dem Gendermanagement der Bundeswehr. In diesen Tagen ist ihr gemeinsam mit Martina Thiele und Fabian Virchow herausgegebener Band »Medien – Krieg – Geschlecht: Affirmationen und Irritationen sozialer Ordnungen« erschienen.

Am heutigen »Girls’ Day« wird die Bundeswehr wieder Tausende Mädchen für den Kriegsdienst werben wollen. Geht die Zeit der männlich dominierten Armee zu Ende?

Die Bundeswehr hat es von Anfang an ermöglicht, Frauen zu beschäftigen. Zunächst haben diese als Zivilistinnen unterschiedlichste Funktionen erfüllt, die in anderen Armeen von Soldatinnen wahrgenommen werden. 1975 wurden aufgrund des Personalmangels das erste Mal auch Ärztinnen sowie Apothekerinnen im Sanitätsdienst der Bundeswehr zugelassen. Im Oktober 2000 hat der Bundestag nach einer Vorgabe des Europäischen Gerichtshofs einer Grun...

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