13.01.2010 / Inland / Seite 5

Studierende fordern zivile Uni

Kassel: Forderungskatalog an Senat gegen Kooperation mit Bundeswehr

Michael Schulze von Glaßer
In Kassel wollen Studierende ihrem Hochschulsenat am heutigen Mittwoch einen Forderungskatalog für eine rein zivile Universität übergeben. Das Engagement geht auf die Verhinderung einer Veranstaltungsreihe »Kooperation Wissenschaft und Wirtschaft« mit Vertretern der NATO und des Rüstungskonzerns EADS im Mai 2008 zurück. Seitdem existiert die antimilitaristische Initiative an der Kasseler Universität, die Forschungskooperationen mit den Rüstungsschmieden Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall Defence unterhält. Jugendoffiziere der Bundeswehr hatten der Uni bereits in ihrem Jahresbericht 2007 eine »erfreulich intensive Zusammenarbeit« mit der Truppe bescheinigt.

Kassel ist dabei kein Einzelfall. Immer mehr Fachhochschulen und Universitäten sind zur Kooperation mit der Bundeswehr bereit, konstatieren die 94 hauptamtlichen Bundeswehr-Jugendoffiziere in ihrem Bericht für 2008. In dem Jahr absolvierten Militärs 137 Veranstaltungen mit weit über 3500 Teilnehmern...

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