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26.01.2008 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Franco hielt ein bißchen länger durch als Gott«

Gespräch mit Joseba Sarrionandia. Über engagierte Literatur, Gewalt im politischen Kampf, Nationalismus und das Schreiben im Exil

Hasier Etxeberria
Der Schriftsteller Joseba Sarrionandia (geb. 1958) war Widerstandskämpfer gegen das Franco-Regime (1939–1975). 1980 wurde er als ETA-Mitglied verhaftet, fünf Jahre später gelang ihm eine spektakuläre Flucht. Er lebt seitdem an einem unbekannten Ort. Ins Deutsche übersetzt wurden seine Werke: »Von Nirgendwo und Überall« (2002), »Der gefrorene Mann« (2007).

Am Dienstag, dem 29.Januar, um 19 Uhr stellt der Schriftsteller und Übersetzer Sarrionandias, Raul Zelik, in der jW-Galerie den Roman »Der gefrorene Mann« vor.

Im Jahr 2001 war »Der gefrorene Mann« das meistverkaufte Buch der baskischen Buchmesse in Durango. Sie hatten davor keine Romane, sondern Aufsätze, Lyrik und Erzählungen veröffentlicht. Ist das nicht auch ein Ausdruck der baskischen Anomalie, daß das meistverkaufte Buch eines Jahres der Debütroman eines im Untergrund lebenden Schriftstellers ist? Am Ende stimmt es doch, daß sich Bücher nicht wegen der Literatur verkaufen.

Klar, oder? Selbsthilfeb...

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